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Ziele und Aktivitäten des Arbeitskreises Gesundheit im Alter
Die Lebenserwartung und Lebensqualität in unserem Land nimmt ständig weiter zu. Die Fortschritte in Medizin und Pharmazie haben in der Vergangenheit und
Gegenwart einen entscheidenden Beitrag dazu geliefert. Diese für den Einzelnen begrüßenswerte Entwicklung wird sich, wenn nicht heute eine entsprechende Vorsorge getroffen wird, in den nächsten Jahren und
Jahrzehnten zu einer ernsthaften Herausforderung unseres Gesundheits- und Sozialwesens entwickeln.
Vor diesem Hintergrund haben sich Anfang 1989 mehrere namhafte pharmazeutische Unternehmen zum "Arbeitskreis Gesundheit im Alter"
zusammengeschlossen. Obwohl es sich dabei um im Markt konkurrierende Unternehmen handelt, sind sie sich ihrer gemeinsamen Verantwortung für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft einig.
Der Arbeitskreis ist der Überzeugung, dass die vor uns liegenden Aufgaben nur durch eine gemeinsame Anstrengung aller am Gesundheits- und Sozialwesen
beteiligten Gruppen zu bewältigen sind.
Der Arbeitskreis ist sich darüber im Klaren, dass es zur Lösung der anstehenden Probleme keine Patentrezepte gibt. Es geht in der heutigen Situation vielmehr
darum, gemeinsam an neuen Wegen zu arbeiten.
Der Arbeitskreis will deshalb einen äußeren Rahmen schaffen, der die Entwicklung neuer Lösungsansätze ermöglicht. Im Dialog mit Entscheidungsträgern aus
Politik, Wissenschaft, Medizin, Industrie, Versicherungsträgern und Medien ist mit den inzwischen 12 Bonner Symposien ein Diskussions- und Informationsforum geschaffen worden.
Die Bedeutung der Demenzen (u.a. Alzheimer-Demenz), als Krankheit mit schwerwiegenden individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen, wird inzwischen
vermehrt wahrgenommen. Dennoch bleiben die Chancen, den Krankheitsverlauf frühzeitig zu erkennen und zu beeinflussen, zu oft ungenutzt.
Der Arbeitskreis Gesundheit im Alter befasst sich seit 14 Jahren in vielfältiger Art und Weise mit der Bedeutung und den Auswirkungen der dementiellen
Erkrankungen (Alzheimer-Krankheit) in unserer Gesellschaft.
Auf Grund ihrer breiten Erfahrungen im Bereich der Demenzen und ihres Wissens um die Probleme in der Erforschung, Prophylaxe, Diagnose und Therapie dieses
Krankheitskomplexes sind die Mitgliedsfirmen des Arbeitskreises in diesem Bereich besonders engagiert.
In Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Projekten wurde unter Einbindung der betroffenen Angehörigen, niedergelassener Ärzte, Hochschullehrern,
professionell Pflegenden, von Vertretern der Krankenkassen und kassenärztlichen Vereinigungen und der Politik auf die Defizite bei der Versorgung hingewiesen. Konkrete Lösungsansätze wurden gemeinsam erarbeitet und
auf die Praxistauglichkeit geprüft.
Als Beispiel sei der Modellversuch zur Früherkennung und Behandlung von Demenzen genannt, der zusammen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe
und Hessen, den IKKen in Wiesbaden und Dortmund sowie den Alzheimerselbsthilfegruppen erfolgreich in den Jahren 1995 bis 1997 durchgeführt wurde.
Durch diese Arbeit konnten wichtige Impulse für die Verbesserung der Versorgung von Demenzkranken und deren Angehörige gegeben werden.
Die Mitglieder des Arbeitskreises im Jahr 2005 sind:
Merz Pharmaceuticals GmbH, Frankfurt zur homepage: www.merz.de
Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co., Karlsruhe zur homepage: www.schwabe.de
Der Sprecher des Arbeitskreises ist:
Prof. Dr. med. Michael Habs, Karlsruhe
Kontakt:
Arbeitskreis Gesundheit im Alter email: info@gesundheit-im-alter.de
Postfach
51582 Nümbrecht Telefon 02293 3541
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